Aktuelles

Liebe Gäste, bei uns in Celle ist immer etwas los!

Es ist einfach toll, aus dem postKoronalen Celle wieder etwas Schönes zu berichten. Der Alltag ist wieder zurückgekehrt. Und mit ihm sind die ALLTAGSMENSCHEN in unsere Stadt eingezogen. Hans und seine „Nachbarn“, Menschen wie Du und Ich, nur eben aus Beton, sind zu wahren Magneten der Celler und Gäste der Stadt geworden. Entstanden aus den feinen Händen von Wittener Künstlerinnen Christel und Laura Lechner, bleiben diese Schwergewichte bei uns bis Ende Oktober. Können Sie sie erkennen? Wo ist das Leben, wo ist die Kunst?

Weitere Informationen: Bürgerstiftung-Celle


Weltgästeführertag 2021 – Musik liegt in der Luft

Am 21. Februar wird auch in diesem Jahr der Weltgästeführertag (WGFT) begangen. Der WGFT findet tatsächlich weltweit statt. Eine  Besonderheit in Deutschland ist, dass die BVGD-Mitglieder (in Celle ist das die Gästeführer Gilde Celle, GGC) seit 1999 über ein immer neues, gemeinsames Motto abstimmen. Dieses Jahr lautet es „Musik liegt in der Luft“. Die Mitgliedsvereine des Bundesverbands der Gästeführer in Deutschland (BVGD) bieten an diesem Aktionstag normalerweise ehrenamtliche Sonderführungen an. Dabei stellen sie sich, ihre Tätigkeit und ihre Bedeutung als nachhaltige Repräsentanten ihrer Region dar.
Für uns Mitglieder der Gästeführer Gilde Celle ist das Thema des diesjährigen Weltgästeführertages eine echte Herausforderung! Wir haben sie angenommen und phantasievoll umgesetzt! Das Ergebnis können wir bedingt durch die aktuellen Einschränkungen nicht in gewohntem Rahmen live am 21. Februar präsentieren. Deshalb gibt es an dieser Stelle einen kleinen Einblick:
Musik erzeugt Gefühle, regt an zum Hören, zum Tanzen, zum Singen, kann ohne Worte Menschen verbinden  (aktuelles Beispiel: Jerusalema). Beim Gesang gehen Komponisten und Texter eine ganz besondere Symbiose ein. So entstanden wunderbare Opern aber auch einfache Lieder, die jeder kennt und gern selbst singt. Wer in der Region zwischen Hamburg und Celle unterwegs ist, kommt an Hermann Löns nicht vorbei. Über ihn gibt es einiges zu berichten und jeder kennt sein Lied „Auf der Lüneburger Heide….“. Weniger bekannt ist Fritz Grasshoff. Er lebte von 1946-1967 in Celle, war bekannt als Läster-Lieder-Macher und Maler. Unter anderem textete er für Lale Andersen und Hans Albers. „Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise….“ ist auch heute noch ein Ohrwurm. Der Reichtum Celles an Musik ist beachtlich. Kirchenmusik, die Celler Chöre, Musik im Theater, Jazz, Rock, Pop, Heavy Metal – all das ist in unseren Mauern zu finden. Nicht zu vergessen ist unser Turmbläser! Schon 1378 wird in den Chroniken ein „Turmmann“ erwähnt.
Heute wird vom Stadtkirchturm täglich um 16:45 Uhr ein Choral in alle vier Himmelsrichtungen geblasen. Dazu berichtet Cosima Bellersen Quirini: Der Mann ist zum Wahrzeichen der Stadt geworden und gehört zu Celle wie die schiefen Balken der Häuser in der Altstadt.Täglich spielt er mit seiner Trompete auf dem Celler Stadtkirchenturm. 235 Stufen muss er dafür hinaufsteigen, dann tritt er an die Balustrade in knapp 80 Metern Höhe. In alle Himmelsrichtungen spielt er sein Lied. Das Repertoire ist vorgegeben: Einen religiösen Bezug soll es haben, Ausnahmen sind aber möglich. So erklingt dann so mancher Choral und das eine oder andere Lied vom Turm. Ab und an hält jemand inne, wendet den Blick nach oben, lauscht einen Moment – und spendet Applaus.
Der Stadtkirchturm ist jung, Baujahr 1913, doch den Türmer gab es hier bereits im Jahr 1378. Bis ins 18. Jahrhundert hinein erklangen die Töne vom Dach des Schlosses, um damit der städtischen Bewohnerschaft die vollen Stunden anzuzeigen, aber diese auch vor Gefahren zu warnen. Und das tat er, indem er das Horn blies oder eine Glocke schlug, eine Flagge schwenkte oder, bei Dunkelheit, mit einer Laterne Signale zeigte. Daraus entwickelte sich später das musikalische Turmblasen. Das Choralblasen wiederum, sozusagen eine Art musikalische Predigt, geht auf die Zeit der Reformation zurück.
Mit diesen Informationen zu unserer Führung möchten wir Appetit auf diesen speziellen Rundgang machen. Den Termin werden wir nachholen, sobald das möglich ist. Wir freuen uns auf einen beschwingten Rundgang mit unseren Gästen, irgendwann im Sommer 2021.
Ihre Gästeführer Gilde Celle
Axel Kleinfeld, Cosima Bellersen Quirini und Ulrike Eggers


Wir wünschen allen ein glückliches und gesundes 2021


Streng schaut der Stadtgründer Welfenherzog Otto der Strenge aus seiner Höhe auf das zaghafte Treiben am Celler Schloss herab. Ob nun sich alle Besucher an die strengen Corona-Auflagen während des Kreativ&Designmarktes allerART halten? Auch in diesem Jahr fand dieses beliebte Fest der schönen Dinge am 19./20. September beim sonnigen Wetter statt .


Celle bereitet sich darauf vor, bald wieder Sie, liebe Gäste, mit neuen Kreiseln und Kreuzungen, glattem Asphalt, befestigten Mauern, schwungvollen „Zwischen“-Perspektiven,  Ruheoasen und frisch gemähtem Rasen am Schlosshang zu empfangen.


Aber leider nicht in dieser Corona-Zeit.
Wir zeigen Ihnen Celle ohne Celler. Genießen Sie bitte den Blick auf wunderhübsche Fachwerkhäuser, ungestört vom Lebenstrubel. Lassen Sie uns den Kopf über Wasser halten, so wie die starke Nutria im Schlossgraben!
Wir werden Sie mit noch mehr Freude in unserem schönen Celle empfangen, nachdem der Spuk vorbei ist.


Orte, die mir lieb sind – Lieblingsorte in Celle

Die idyllische Fritzenwiese –  unsere pitoresken Innenhöfe – die flussnahe Dammaschwiese – unser metallischer „Wohlklang“ – das Alte Rathaus – die Barock-Orgel in der Stadtkirche Sankt Marien – die unbekannte Fischerinsel – moderne Kunst in alten Mauern – das wild-romantische Allerwehr – das versteckt liegende Bieneninstitut – die interessante Straße  Blumlage  –  das alles sind unsere Lieblingsorte in Celle.

Einige dieser Plätze, Objekte, Räume wollen wir zum Weltgästeführertag 2020 in den Mittelpunkt stellen.

Wieso ist der idyllisch gelegene Bereich am Allerwehr ein Lieblingsort? Heute Verkehrsknotenpunkt, Ärztezentrum, Fahrschule, Parkplatz. Laut und unattraktiv auf den ersten Blick. Vor 700 Jahren war genau dieser Ort ein Anlass, die Stadt Celle hier neu zu gründen.

Das Alte Rathaus mit seiner ungewöhnlichen Fassadenmalerei ist Thema jedes klassischen Rundgangs. Was aber spielte sich in und um das Rathaus ab? Wozu hängt eine Elle am Eingang und warum ist sie so lang? Und wie und womit wurde auf dem Marktplatz gehandelt?

Moderne Kunst inmitten einer alten Stadt? Welch eine wunderbare Spannung entwickelt sich gerade dadurch! Das „Feuerwerk für Celle“, zwischen Fachwerkhäusern und Kirche zu finden, wirkt irritierend und verstörend. Diese sternenartigen Stelen mit brutal-poetischer Formensprache sind immer wieder ein Brennpunkt leidenschaftlicher Diskussionen!

Da gibt die traditionelle Fachwerk-Bauweise kaum Anlass zu heftigen Debatten. Dennoch: auch hier lässt sich trefflich streiten über die Schmuckformen, über die Nutzung heute, über die Schwierigkeiten, den vorhandenen Wohnraum zu nutzen, über die Vorschriften der Denkmalpflege. Der Idealismus, der nötig ist, diese Häuser am Leben zu erhalten, wird nicht unerwähnt bleiben.

Für diesen Rundgang zum Weltgästeführertag werden wir Gästeführer und Gästeführerinnen Sie von einem unserer Lieblingsorte zum anderen geleiten. Von sachlicher Information über Geschichte und Geschichten mit Einbindung von persönlichen Erlebnissen bis hin zu leicht philosophischen Betrachtungen erhalten Sie Informationen. Aber vor allem möchten wir deutlich machen, warum genau dieser Platz, dieses Gebäude, dieses Objekt solch eine besondere, persönliche Bedeutung hat – eben zu unserem ganz eigenen Lieblingsort geworden ist.

Die Teilnahme an der Führung ist am Weltgästeführertag kostenlos. Allerdings bitten wir um Spenden zu Gunsten des Rektorenhauses und der Direktorenvilla.

Termin: 22.02.2020 um 14:30 Uhr
Treffpunkt: vor Optiker Springhorn, Neumarkt, 29221 Celle
Ulrike Eggers, Interessengemeinschaft „Gästeführer-Gilde-Celle“


Wir wünschen allen Besuchern unserer Webseite ein
funkelndes, gesundes und kreatives 2020!


Am ersten Adventswochenende brachte der deutsch-brasilianische Künstler Fernando Cézar Vieira seine Lichtshow zum zweiten Mal nach Celle und verwandelte zusammen mit den „leuchtenden“ Tänzern der Tanzschule Body Talk die weihnachtlichte Altstadt in ein strahlendes Märchen.


Liebe Gäste, die Beiträge aus den vorigen Jahren finden Sie in unserem Archiv.

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