Die Reformation und ihre noch sichtbaren Spuren an Celler Fachwerkhäusern

In Celle, der alten Residenz-Stadt des ehemaligen Fürstentums Lüneburg, wurde schon im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts (Zeitalter der Renaissance), durch den damals regierenden Fürsten, Herzog Ernst der Bekenner, die Reformation durchgeführt und das ganz vehement, d.h. der “lutherische Glaube” wurde vom Landesherrn zum vorherrschenden Landesglauben gesetzlich erklärt. Dadurch wurde in Celle auch eine weitere große Stadterweiterung ermöglicht. Einige der damals neu gebauten Fachwerkhäuser zeugen mit ihrer besonderen Ornamentik noch immer von dieser Zeit.
Bei einer Spurensuche erfahren wir viel über den damaligen Zeitgeist, die Ängste und Zweifel der Menschen, die bisherige Weltanschauung, neue bedeutsame Erkenntnisse der Astrologie und ihren Niederschlag im Glauben, die Auswirkungen der Lehre Martin Luthers. Einen absoluten Glanzpunkt können wir auch bei einem Besuch der Celler Schlosskapelle erleben, die mit ihrer bedeutsamen Original-Inneneinrichtung von ca. 1570 diesen neuen Zeitanbruch verdeutlichen kann.

Dauer des Rundgangs: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: Schlossbrücke

Preis auf Nachfrage direkt bei der Gästeführerin