Unser Celle

Willkommen in Celle!

Kulinarische Geschichten aus Celle

Lieblingsorte in Celle haben uns über den Sommer bis in den Spätherbst hinein begleitet und Ihnen vielleicht Hoffnung gemacht, diese Ecken in unserer Stadt bald besuchen zu können. Durch die aktuellen Corona-Bestimmungen ist das leider noch nicht möglich.

Ausschnitt aus dem “Zuckerbankett”, Sonderausstellung im Residenzmuseum Celle. Foto: U. Eggers

Wir, die Mitglieder der Gästeführer Gilde Celle, haben uns daher etwas Neues ausgedacht. Wir möchten Ihnen einen Besuch Celles schmackhaft machen. Passend zu Advent und Winter werden wir an dieser Stelle in loser Folge erzählen, was in Celle traditionell gegessen und getrunken wurde und wird (und warum). Das eine oder andere Rezept können wir mitliefern, manches aber muss man vor Ort kennen lernen. Genießen Sie bei einer guten Tasse Kaffee und einem Stück Heidemehl-Torte die dunkle Jahreszeit, stöbern Sie dabei auf unserer Homepage, entdecken Sie Themen- und Kostümführungen zu kulinarischen Geschichten und planen Sie einen Besuch in Celle, sobald das möglich ist. Und wenn Sie dann noch eine Stadt- oder Schlossführung buchen, können wir uns persönlich kennen lernen. Wir freuen uns auf Sie!

Kaffee-Klatsch

Bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jhd. kannte man Kaffee auch schon im Norden Deutschlands. Dieses Luxusgut wurde zunächst nur beim Adel und dem gutsituierten Bürgertum serviert. Man schätzte die belebende Wirkung des koffeinhaltigen Getränks und zelebrierte diesen Genuss. Außerdem sprach man ihm eine heilende Wirkung bei Atemwegserkrankungen zu. Auch die übrigen Bürger wollten – wie der Adel, die VIPs der Zeit – Kaffee genießen. Da er viel zu teuer war, trank man Muckefuck (französisch mokka faux = falscher Kaffee), hergestellt aus Getreide, Bucheckern oder Eicheln als Kaffeeersatz.
Im 18. Jhd. begannen die Damen des Bürgertums, sich regelmäßig zu Kaffeekränzchen zu treffen. Der Tisch war mit dem besten Porzellan gedeckt und zum Kuchen wurde „echter Bohnenkaffee“ angeboten. Diese Sitte war so verbreitet, dass sogar in den Puppenhäusern der Bürgertöchter, die das gesellschaftliche Leben widerspiegelten, oft ein mit feinem Geschirr gedeckter Kaffeetisch zu finden war. Geht man heutzutage durch die Celler Altstadt, steigt einem an vielen Tagen das verführerische Aroma frisch gerösteten Kaffees in die Nase. Am Großen Plan wird auch heute noch Kaffee geröstet – wie schon seit Ende des 19. Jhd.

Karin Fischer

Neugierig geworden? Wir freuen uns sehr, Sie in unserer schönen Stadt bald wieder begrüßen und begleiten zu dürfen. Unser gesamtes Angebot an Führungen finden Sie auf unserer Homepage. Haben Sie Fragen, rufen Sie uns direkt an (Rubrik „Unsere Gästeführer) oder schreiben eine Mail an ggc.info@t-online.de . Buchungen sind auch möglich unter fuehrungen@celle-tourismus.de

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